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Kenter

Bettina Kenter (2010)

Bettina Kenter (* 10. März 1951 in Wiesbaden) ist eine deutsche Autorin, Sprecherin, Regisseurin und Schauspielerin.

LebenBearbeiten

Bettina Kenter ist die Tochter des Regisseurs und Theaterpädagogen Heinz Dietrich Kenter und der Schauspielerin Gertrud Jarand; ihr Stammbaum lässt sich auf hugenottische Vorverfahren zurückverfolgen. Nach dem Abitur besuchte sie die Schauspielschule des Piccolo Teatro in Mailand (seit 1991 Teatro d’Europa).

In der italienischen Erstaufführung von Peter Hacks‘ „Die Schlacht bei Lobositz“ stand die damals Neunzehnjährige in der Rolle der „Regina“ zum ersten Mal auf der Bühne; Regie führte Guy Retoré vom Théâtre de l’Est Parisien. Kenter gastierte auch im Teatro Romano, Verona. Dem italienischen Debüt folgten feste und freie Engagements in Deutschland und in der Schweiz.

An der Seite von Oliver Tobias verkörperte Kenter in der sechsundzwanzigteiligen australischen Fernsehserie „Luke’s Kingdom“ die Rolle der Anna-Louise. Während der Dreharbeiten lebte die Schauspielerin ein Jahr lang in Australien. Diese Fernsehserie steht in Australien für den Beginn der Ära des Farbfernsehens; im ZDF wurde sie (1976) unter dem Titel „Das neue Land“ sowie in der Schweiz unter dem Titel „Firbecks neues Land“ ausgestrahlt.

Feste und freie Bühnenengagements hatte sie unter anderem am Theater in der Brienner Straße/München (jetzt: Münchner Volkstheater), dem Fritz Rémond Theater in Frankfurt, an der Komödie im Marquardt/Stuttgart, an den Städtischen Bühnen Dortmund und am Luzerner Theater. (Intendanz Peter-H. Stöhr). Zusammen mit Marie Bardischewski, Margot Mahler und Ilse Neubauer gründete sie das „Frauenensemble Kuckucksei“ (tz-Rose 1978).

Um sich ihrer Verantwortung als alleinerziehende Mutter einer 1981 geborenen Tochter besser stellen zu können, gab Bettina Kenter das Theaterspielen längere Zeit auf, reduzierte auch ihre schauspielerische Tätigkeit für das Fernsehen und war vorrangig als Synchronsprecherin, -übersetzerin/autorin und -regisseurin tätig.

Erst 2010 kehrte sie anlässlich des 10. Europa-Theatertreffens „Sett“ in einer deutsch-afrikanischen Koproduktion zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auf die Bühne zurück.

In ihrem Anti-Mainstream-Buch „Auf Rosen gebettet? Geschichten von Wellness und Wellnepp“ nimmt sie die Auswüchse des Wellnessbooms unter die Lupe.

Bettina Kenter setzt sich seit geraumer Zeit gegen den Sozialabbau im Medienbereich und für die Enttabuisierung der zunehmenden Armut bei Bühnen- und Fernsehschaffenden ein. In der ZDF-Fernsehsendung 37 Grad vom 4. Oktober 2011 sprach sie sehr offen über ihre derzeitige Armut, bedingt durch eine längere Krankheitspause und dem geringen Rollenangebot für ältere Schauspielerinnen.

Rollen in Sailor MoonBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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