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Sailor Moon
Staffel Classic, Episode 28
Folge28
Japanischer Titel 恋のイラスト、うさぎと衛が接近?
Koi no Irasuto, Usagi to Mamoru ga Sekkin?
Deutsche Übersetzung Bildnisse der Liebe, kommen sich Usagi und Mamoru näher?
Erstausstrahlung Japan 17. Oktober 1992
Drehbuch Megumi Sugihara
Animation Kazuko Tadano
Regie Yūji Endō
Folgenübersicht
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Der neue Klassenprimus
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Alle schwärmen für Motoki

In Das Selbstportrait werden Bunny und Mamoru von der schüchternen Künstlerin Yumemi Yumeno darum gebeten, für sie Modell zu stehen.

ZusammenfassungBearbeiten

Im Königreich des Dunkeln ist Königin Perilia sehr unzufrieden mit den bisherigen Ergebnissen von Zoisites Arbeit. Zoisite bittet die Königin um mehr Zeit, die ihr auch mit einer Drohung gewährt wird. Sie benutzt daraufhin ihren Schwarzen Kristall, um nach dem nächsten wiedergeborenen Teufel zu suchen.

Bunny sitzt mit Luna auf einer Parkbank und jammert der Katze vor, dass sie ganz verwirrt wegen Tuxedo Mask sei. Ist er nun Freund oder Feind? Und zudem beklagt sich sie über die vielen Monster und dass sie sich mit diesem "Mist" abgeben müsse. Bunny lässt ihren Unmut an Luna aus, dass sie über solche Sachen nachdenken muss. Aber ihre Stimmung wird schlagartig besser, als sie ihre beste Freundin Naru Osaka erblickt. Bunny ergreift flink ihre Tasche und sie merkt dabei nicht, dass das Mondzepter aus ihr herausfällt. Luna gelingt es gerade noch rechtzeitig, das Mondzepter zu fangen, ehe es ins Wasser gefallen wäre, und ist entsetzt über die Unachtsamkeit von Bunny.

Naru und Bunny befinden sich mittlerweile in einer Kunstgalerie wieder und die zwei Mädchen sind sehr begeistert von den Gemälden der Künstlerin Yumemi Yumeno. Bunny wundert sich aber, warum sich in der Galerie so viele Liebespaare befinden. Umino taucht bei dieser Frage überraschend auf und erklärt ihr, dass Yumemis Zeichnungen ausschließlich von Liebe handle und es werde behauptet, dass jemandes Liebe erhört werde, wenn derjenige eine Zeichnung von Yumemi besäße. Bunny ist davon sehr begeistert und möchte unbedingt ein Poster für sich besitzen.

Die drei kommen zum wunderschönen Selbstporträt der Künstlerin und Umino erzählt, dass sich die Künstlerin noch nie der Öffentlichkeit gezeigt hat, und Bunny vermutet, dass sie in Wirklichkeit potthässlich sei. Diese Aussage nimmt eine bebrillte Frau, die sich neugierig durch die Galeriebesucher schlängelte und sich über fehlende Inspiration beklagte, etwas beschämt zur Kenntnis. Bunny bestaunt dann ein Gemälde, dass einen maskierten Mann in Anzug und eine Frau mit zwei blonden langen Zöpfen unter dem Mondschein darstellt, und ein Gefühl beschleicht sie, dass sie sowas schon einmal gesehen habe.

Außerhalb der Galerie geht Mamoru Chiba an einem Poster vorbei, die genau dieses Gemälde vom maskierten Mann und der blonden Frau als Motiv hat, und bleibt fasziniert davor stehen. Auch ihn erinnert diese Zeichnung an etwas und zwar an die vielen Träume, die er Nacht für Nacht träumt. Frustriert und gedankenverloren verlässt die bebrillte Frau schließlich Galerie. Als Mamoru sich umdrehen wollte, streift sein Arm die Schulter der Frau, woraufhin ihr die Brille von der Nase fällt. Mamoru entschuldigt sich bei ihr und hilft ihr die Brille auf dem Boden zu finden. Als die kurzsichtige Frau die Brille wieder aufsetzt, wird sie ganz aufgeregt beim Anblick von Mamorus Gesicht. In der Galerie macht Naru Bunny auf Mamoru aufmerksam und fragt nach, ob das nicht Motokis Freund sei. Bunny, die durch das Fenster sieht, wie die bebrillte Frau mit Mamoru nervös redet und an ihn herumzerrt, wird ganz schön sauer, da sie denkt, dass er mit der Frau etwas am Start hat, obwohl er mit Rei zusammen sei. Sie bittet Umino, dass er Naru begleiten solle und ja nicht vergessen dürfe, ihr ein Poster zu kaufen. Als Bunny sich verabschiedet, freut sich Umino, dass er mit Naru alleine sein dürfe.

Das bebrillte Mädchen möchte Mamoru um etwas bitten, jedoch ist sie so nervös, dass sie beim Reden stammelt und stottert und Mamoru fordert sie auf, dass sie doch reden solle. Bunny kommt daraufhin hinzu und ärgert ihn damit, dass sie diese Begebenheit Rei erzählen werde. Mamoru erklärt, dass es sich um ein Missverständnis handle, allerdings glaubt Bunny ihm kein Wort. Nun erblickt die bebrillte Frau Bunny und fängt nun auch an, am Ärmel des Mädchens zu zerren. Die Frau fragt die verdutzte Bunny, ob sie ihr nicht Modell stehen wolle, da sie sich perfekt eigne.

Etwas später stehen Mamoru und Bunny vor dem Haus der fremden Frau, die die beiden bittet, dass sie doch eintreten möge. Mamoru ist schlecht gelaunt und sitzt sich erstmal nieder, während Bunny den Garten und die Zeichnungen, die im Zimmer herumstehen, bewundert. Bunny erkennt den Stil der Zeichnungen wieder und fragt neugierig nach, ob die bebrillte Frau Yumemi Yumeno sei. Sie gesteht, dass es so sei und erzählt, dass sie überhaupt nicht zum Stil ihrer Zeichnungen passe, da sie sich nicht für schön halte. Deswegen lässt sie die Leute in den Glauben, dass sie schön sei, während ihr wahres Ich ein Geheimnis bleibe. Als Bunny nachfragt, ob nicht einmal ihre Nachbarn oder ihre Freunde über sie Bescheid wisse, sagt Yumemi, dass sie keine Freunde habe, aber es sei ihr egal, denn alleine ihre Zeichnungen zählen.

Widerwillig lässt Bunny sich neben Mamoru nieder und fürchtet Reis Reaktion, falls sie dies herausfinden würde. Als sie neben sich sieht, erkennt Bunny, dass Mamoru gar nicht so übel aussehe. Aber dann klopft sie sich gegen den Kopf, um sich einzubläuen, dass sie in Tuxedo Mask verliebt sei. Mamoru fragt nach, was sie da mache und Bunny reagiert gewohnt bockig, was Mamoru ein wenig zu amüsieren scheint. Yumemi fängt mit ihrer Skizze an und denkt, dass sie an einem Meisterwerk arbeite.

In der Zwischenzeit irrt Luna durch Tokio mit dem Mondzepter im Maul, um nach Bunny zu suchen und ärgert sich gleichzeitig wieder einmal über das Mädchen.

Bunny blickt Yumemi über die Schulter und ist ganz begeistert darüber, dass tatsächlich sie das auf dem Bild sein solle. Yumemi erzählt ihr, dass sie sich immer aus tiefstem Herzen wünsche, dass all diejenigen, die ihre Werke sehen, glücklich werden. Bunny findet es doof, dass jemand wie sie keine Freunde haben soll. Yumemi betont, dass man dagegen nichts machen könne, denn es würde den Traum der Leute zerplatzen lassen, wenn sie die Wahrheit erfahren. Mamoru versteht nicht, wie man andere Leute glücklich machen könne, wenn man nicht in der Lage sei, sich selbst glücklich zu machen. Dabei scheint er bei Yumemi auf einen Nerv getroffen zu haben und Bunny regt sich über seinen Kommentar sehr auf. Bunny hält ihm das Bild vor das Gesicht und fragt nach, wie er sich nur so herzlos verhalten könne. Das Bild zeigt ein Liebespaar mit einer Mondsichel im Hintergrund. Yumemi erklärt, dass in der Szene das Mädchen ihrem Angebeteten ein Pfand ihrer Liebe schenke und sie das traurig mache, wenn sie das Bild sieht. Bunny stimmt ihr zu. Mamoru ist sehr erstaunt über das Gemälde und sieht in dem Bild seine Spieluhr als das Pfand, das das Mädchen in der Hand halte. Es erinnert ihn an seinen Traum, in dem ihm die Prinzessin die Spieluhr überreicht.

Yumemi begleitet Bunny spät Abends nach Hause und neckt sie damit, ob es ihr lieber gewesen wäre, wenn Mamoru sie nach Hause gebracht hätte. Bunny ist peinlich berührt und streitet das ab. Sie kommen an der Galerie mit Yumemis Werken vorbei und hören zwei Mädchen reden, dass jemand, der so schöne Werke malt, bestimmt auch so schön sei, was Yumemi traurig stimmt. Bunny muntert sie auf, dass jemand, der so schöne Bilder zeichen und so gute Kekse backen könne, auf jeden Fall liebenswert sei und viele Freunde haben solle. Bunny verabschiedet sich von ihr und läuft nach Hause. Yumemi sieht sich ihr eigenes Bild noch einmal an und fängt an zu lächeln.

Bunny freut sich über das, was sie Yumemi gesagt hat und erschrickt, als sie Luna mit dem Mondzepter sieht. Bunny entschuldigt sich bei ihr, dass sie es so einfach vergessen habe, da sie den Kopf voll mit Tuxedo Mask gehabt hatte. Luna sagt daraufhin, dass sich wohl ihre Probleme von selbst lösen, da sie wieder einen munteren Eindruck mache. Bunny wird wütend über den Kommentar und läuft verletzt fort. Luna tut daraufhin ihr Kommentar leid.

Bunny ärgert sich immer noch über Lunas Äußerung und sieht, wie ihr Mondzepter plötzlich blinkt. Sie vermutet, dass es aus Yumemis Haus kommt und läuft schnell dorthin.

Zoisite hat sich Zutritt in Yumemis Haus verschafft und benutzt ihren Schwarzen Kristall, um den den grünen Regenbogenkristall herauszuholfen. Kurz darauf verwandelt sich Yumemi in den Teufel Viniah. Bunny ruft daraufhin Luna, Rei, Ami und Makoto zu Hilfe und verwandelt sich in Sailor Moon.

Zoisite und Viniah flüchten und werden an einer Baustelle von Sailor Moon aufgehalten. Viniah nimmt ihre Federn zur Hand und malt Steinbrocken in die Luft, die real werden und auf die erschrockene Sailor Moon herabfallen. Als Viniah einen sehr großen Fels in die Luft malt, wird Sailor Moon von Tuxedo Mask gerettet. Als Zoisite mit dem Regenbogenkristall flüchten möchte, wird sie von Tuxedo Mask verfolgt. Sailor Moon möchte den beiden zwar hinterher eilen, aber sie wird von Viniah aufgehalten. Sailor Moon bittet sie, dass sie sich erinnern solle, wie freundlich sie früher gewesen sei, aber sie attackiert Sailor Moon mit gefährlichen Schlangen. Diese werden von Sailor Mars' Feuerball vernichtet und Luna sagt Sailor Moon, wie stolz sie sei, dass sie sich allein so gut geschlagen habe. Da Sailor Mars, Sailor Jupiter und Sailor Merkur vor Ort sind, kann Merkur Viniah mit ihren Seifenblasen ablenken. Das gibt Sailor Moon die Gelegenheit, sich auf die Suche nach Zoisite und Tuxedo Mask zu machen.

Zoisite und Tuxedo Mask kämpfen unerbittert um den Regenbogenkristall. Als Tuxedo Masks Leben von einem scharfen Kristall gefährdet wird, kann Sailor Moon ihn mit dem Mondstein zu zerstören. Zoisite tritt den Rückzug an und Tuxedo Mask bedankt sich bei Sailor Moon, dass sie mal sein Leben gerettet habe. Als sie sich zu ihm vorbeugt, fällt die Spieluhr aus dem Kostüm. Die beiden kommen auf die Prinzessin zu sprechen und erfahren, dass sie beide auf die Suche nach ihr seien. Er schenkt ihr das Medaillon, worüber sich Sailor Moon sehr freut. Dabei fragt sie ihn, ob er ihr nicht den Regenbogenkristall, den Tuxedo Mask besitzt, geben könnte. Tuxedo Mask sagt, es sei unmöglich, und verschwindet wieder. Als sie ihm traurig hinterherblickt, erinnert sie sich, dass der Kampf noch gar nicht zu Ende sei.

Durch einen Donnerschlag von Sailor Jupiter wird Viniah stark geschwächt und Sailor Moon verwandelt sie wieder zurück in Yumemi Yumeno.

Am nächsten Tag besuchen Bunny und Mamoru Yumemi in der Galerie, die den beiden mitteilt, dass sie es aufgegeben habe, sich zu verstecken. Sie bewundern das schöne Bild, das Yumemi am Vortag gemalt hat und Mamoru neckt Bunny wieder einmal. Dann präsentiert Yumemi den beiden ihr neues offizielles Selbstporträt, das Yumemis wahres Aussehen darstellt. Bunny ist so unglaublich glücklich darüber, dass sie die Künstlerin in die Arme nimmt.

BesetzungBearbeiten

Rolle Seiyū Synchronsprecher/in
Bunny Tsukino / Sailor Moon Kotono Mitsuishi Sabine Bohlmann
Luna Keiko Han Ulli Philipp
Ami Mizuno / Sailor Merkur Aya Hisakawa Stefanie von Lerchenfeld
Makoto Kino / Sailor Jupiter Emi Shinohara Veronika Neugebauer
Rei Hino / Sailor Mars Michie Tomizawa Julia Haacke
Mamoru Chiba / Tuxedo Mask Tōru Furuya Matthias von Stegmann
Naru Osaka Shino Kakinuma Stephanie Kellner
Zoisite Keiichi Nanba Madeleine Stolze
Yumemi Yumeno / Viniah Yuriko Fuchizaki Irina Wanka
Frau Misa Fukai Scarlet Cavadenti
Mann Hiroyuki Tanaka Jakob Riedl (Spekulation)
Königin Perilia Keiko Han (Unaufgef.) Karin Kernke
Umino Gurio Keiichi Nanba Dominik Auer

TriviaBearbeiten

  • Diese Episode wurde im Sailor-Moon-Magazin Nr. 1/1999 als Comic veröffentlicht.
  • Einige von Yumemis Gemälde repräsentieren Naoko Takeuchis frühere Artworks zu The Cherry Project.

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