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Sailor Moon
Staffel R, Episode 62
Folge62
Japanischer Titel 戦士の友情! さよなら亜美ちゃん (Senshi no Yūjō! Sayonara Ami-chan)
Deutsche Übersetzung Die Freundschaft der Kriegerinnen! Lebewohl, Ami
Erstausstrahlung Japan 10. Juli 1993
Drehbuch Katsuyuki Sumizawa
Animation Taichi Nakamura
Regie Harume Kosaka
Folgenübersicht
Vorherige
Bunnys gebrochenes Herz
Nächste
Großvater in Not

In Die Freundschaft der Sailorkrieger überlegt Ami nach Deutschland auszuwandern, um dort Medizin zu studieren. Dies würde gleichzeitig bedeuten, dass sie ihre Freundinnen zurücklässt und ihr Dasein als Sailor Kriegerin aufgibt.

HandlungBearbeiten

Ami trifft zufällig Chibiusa vor der Eisdiele Bob-Floy und lädt sie sehr fröhlich wirkend auf ein Eis ein.

Derweil erfahren Bunny und die Katzen von den anderen Mädchen, dass Ami ein Stipendium in Deutschland angeboten wurde, um dort Medizin zu studieren. Bunny ist im ersten Moment geschockt, denn dies bedeutet, dass Ami nicht mehr mitkämpfen könne. Doch als sie hört, wie wichtig dies für Amis Traum, Ärztin zu werden sei, und wie hart sie spät nachts wegen all der Kämpfe müsse, stimmt sie auch überein, dass Ami diese Chance wahrnehmen müsse.

Nachdem sich Chibiusa von Ami verabschiedet hat, vermutet das kleine Mädchen, dass vielleicht Ami im Besitz des Silberkristalls sein könne, da sie viel zuverlässiger sei als Bunny.

Wieder zurück am Hikawa-Tempel präsentieren Luna und Artemis den Mädchen die neuen Verwandlungsfüller und das neue Kommunikationsmedium, eine Armbanduhr. Traurig blicken die vier Mädchen auf das blaue Set, das für Ami bestimmt ist.

Rubeus beauftragt Berthierite von den Vier Schwestern des Bösen, das Bob Floy - ein weiterer Heiliger Ursprungsort - mit der Schwarzen Macht zu verseuchen. Sie versichert ihrem Herrn, nicht erneut zu versagen.

Chibiusa lauert Ami nach dem Privatunterricht auf und erklärt, sie wolle ein paar Tage bei ihr wohnen. Als Vorwand, heimlich nach dem Silberkristall zu suchen, gibt sie an, bei Bunny sei ein ruhiges Lernen unmöglich. Ami versteht ihre Sorgen und nimmt sie mit nach Hause. Doch Chibiusa bleibt keine Minute unbeobachtet und ständig wird sie von Ami angehalten zu lernen. Als Ami sie fragt, wo ihr eigentliches Zuhause sei, blockt das kleine Mädchen ab. Ami meint, sie müsse ihr nicht antworten, wenn sie nicht wolle. Sie bietet Chibiusa sogar an, an ihrer Stelle in der Wohnung zu bleiben, da ihre Mutter bei ihrem Fortgang sonst sehr einsam sei. Als Chibiusa wiederum näher darauf eingehen will, beschwichtigt Ami ihren Vorschlag wieder als unüberlegte Idee.

Als die zwei sich noch unterhalten, ist Bunny bereits zu Bett gegangen und im Schlag wird sie von einem schlimmen Alptraum geplagt, der von ihren Verlustängsten geprägt ist. Nicht nur Mamoru hat sie verlassen, sondern auch Ami wird Abschied von ihr nehmen.

Derweil führt Berthierite ihre Operation "Manche mögen's kalt" aus und beauftragt ihren Droido Nipus, sich um den Erfolg ihres Vorhabens zu kümmern.

Am nächsten Morgen übergibt Ami Chibiusa wieder an Bunny. Als die zwei älteren Mädchen alleine sind, bittet Ami Bunny keine Abschiedsfeier zu veranstalten. Ami zweifelt an ihrer Entschlossenheit, den Flug anzutreten, doch Bunny wünscht sich, dass Ami ihren Traum erfüllt. Nach dieser Unterhaltung teilt Bunny ihren anderen Freundinnen Rei, Makoto und Minako Amis Wunsch mit, keine Party zu geben. Stattdessen einigen sich die Mädchen, dass sie Ami direkt am Flughafen verabschieden möchten.

In der Eisdiele Bob-Floy hat sich Nipus als menschliche Verkäuferin getarnt und verkauft Eiskrem, die die Menschen beim Verzehr aggressiv machen. Artemis wird Zeuge von der Unterhaltung zwischen Nipus und Berthierite. Im Lager lockt die böse Schwester den herumschnüffelten Kater an und lässt ihn von ihrem Droido zu Eis erstarren.

Artemis wird vermisst und Rei meditiert vorm offenen Feuer, was mit ihm geschehen sein könnte. Sie findet zumindest raus, dass etwas mit ihm zugestoßen sein müsse. Als Bunny meint, Ami zwecks einer Computeranalyse über Artemis' Aufenthaltsort aufzusuchen, wird sie schmerzlich daran erinnert, dass Ami sich scheinbar endgültig für ein Studium in Deutschland entschieden habe. Die Mädchen machen sich bewusst, dass sie ohne sie nun auskommen müssen.

Chibiusa verabschiedet sich noch von der kofferpackenden Ami und ist sich nun sicher, dass sie den Silberkristall nicht besitze.

Derweil suchen Minako und Luna das Bob-Floy auf, das von Artemis als verdächtig eingestuft wurde. Um Berthierites Androhung, einer Bestrafung für ihr Versäumnis zu entgehen, geht Nipus ins Lager, um die eingefrorenen Mitarbeiter zu beseitigen. Dort trifft sie auf Minako und Luna, die sie mit ihrer Untat konfrontieren. Nachdem der Droido Luna eingefroren hat, sendet Minako mit ihrer neuen Kommunikations-Uhr einen Hilferuf an Bunny, Rei und Makoto.

Die Mädchen sehen ein, dass sie Ami nicht mehr persönlich am Flughafen verabschieden können, doch zumindest bieten sich Mamoru und Chibiusa an, das Abschiedsgeschenk persönlich Ami am Flughafen zu überreichen.

In Sailor Kriegerinnen verwandelt, bieten Sailor Moon, Sailor Venus, Sailor Mars und Sailor Jupiter dem Droido Paroli, doch jener hält sie mit ihren Eisattacken unter Schach.

In Gedanken versuchen blickt Ami zum New Tokyo International Airport, als Mamoru auftaucht und Ami das Geschenk ihrer Freundinnen überreicht. Es handelt sich dabei um ihren neuen Verwandlungsfüller und ihre eigene Kommunikations-Armbanduhr - versehen mit einer liebevollen Botschaft. Da begreift Ami, dass sie ihre Freundinnen nicht im Stich lassen könne, denn der Kampf gegen das Böse habe Vorrang. Sie hält gegen Chibiusas Behauptung, die vier anderen Mädchen seien aufgrund ihres Abwesenheit keine richtigen Freundinnen, und bittet Mamoru, sie zurück in die Stadt zu fahren.

Ami verwandelt sich mit der Macht der Merkurnebel in Sailor Merkur und rettet ihre Kameradinnen davor, eingefroren zu werden. Mit ihrem Wasserstrahl gelingt es Sailor Merkur, Nipus entscheidend zu schwächen, damit Sailor Moon den Droido mit der Macht des Mondes vernichten kann. Mit Nipus' Vernichtung verschwindet das Eis und die eingefrorenen Menschen und Katzen kommen unverletzt zum Vorschein.

Sailor Merkur erklärt ihre Verbundenheit mit den Sailor Kriegerinnen und bereut ihre Entscheidung, zu bleiben, keineswegs. Sie müsse nur ein wenig härter arbeiten, denn auch hier könne sie ihren Traum, Ärzin zu werden, Realität werden lassen.

BesetzungBearbeiten

Rolle Seiyû Synchronsprecher/in
Bunny Tsukino / Sailor Moon Kotono Mitsuishi Inez Günther
Chibiusa Tsukino Kae Araki Nicola Grupe-Arnoldi
Luna Keiko Han Mara Winzer
Mamoru Chiba / Tuxedo Mask Tôru Furuya Dominik Auer
Rei Hino / Sailor Mars Michie Tomizawa Julia Haacke
Ami Mizuno / Sailor Merkur Aya Hisakawa Stefanie von Lerchenfeld
Makoto Kino / Sailor Jupiter Emi Shinohara Veronika Neugebauer
Minako Aino / Minako Aino Rica Fukami Claudia Lössl
Artemis Yasuhiro Takato Bernd Stephan
Rubeus Wataru Takagi Thomas Darchinger
Berthierite Yuri Amano Alisa Palmer
Nipus Eriko Hara Sacha Holzheimer
Mädchen Unaufgeführt Beate Pfeiffer
Bursche Unaufgeführt Unbekannt

Trivia Bearbeiten

  • Sailor Merkur verwendet das erste Mal ihren neuen Angriff "Wasserstrahl". In der deutschen Synchronfassung spricht Merkur aber fälschlicherweise immer noch von den Seifenblasen.
  • Sailor Merkurs neue Verwandlung "Sternenmacht des Merkurs" (auf Deutsch immer noch "Macht der Merkurnebel!") wird das erste Mal gezeigt.
  • Die Star Power Sticks sowie die neuen Kommunikationsgerät in Form der Armbanduhren sind das erste Mal in Verwendung.
  • Der Handlungsstrang von Amis Auswanderungspläne nach Deutschland wird auch im Musical Sailor Moon S - Usagi Ai no Senshi e no Michi aufgegriffen.
  • Während der Szene, in der Ami sich am Flughafen befindet, wird im japanischen Original das Lied "Onaji Namida wo Wakeatte" gespielt. In der deutschen Synchronfassung spielt die eingedeutschte Version "Wahre Freundschaft".

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